Seminar

Theorie und Praxis japanisch-deutscher Übersetzung

Seminar, JO 10, 203, K. Kracht

 

Programm

 

Der Übersetzerworkshop erinnert an einen der bedeutenden Übersetzer europäischer Werke, den japanischen homme de lettres Mori Rintarô, genannt “Ôgai” (“Möwenfern”). Ziele des Workshops sind: die Sensibilisierung für theoretische und praktische Fragen des Übersetzens japanischer Texte; das Verfolgen des Prozesses von den Vorüberlegungen zur Auswahl eines geeigneten Texts bis zur Anfertigung einer Druckvorlage; konkret: die Anfertigung einer publikationsreifen Übersetzung (Auswahl, Übersetzung und Annotierung, Umschlaggestaltung, Typographie, Korrekturlesen usw.). Dazu Betrachtung der Übersetzungsprobleme im Umgang mit verschiedenen Genres, Diskussion übersetzungstheoretischer Beiträge, Reflexion praktischer Fragen der Herstellung von “Äquivalenz”. Zur Vorbereitung empfohlen: die Lektüre von Werner Koller: Einführung in die Übersetzungswissenschaft, 8. Auflage, Tübingen 2011. 

 

Im Mittelpunkt stehen:

 

a) die Besprechung beispielhafter Übersetzungen auf der Grundlage übersetzungswissenschaftlicher Kriterien,

b) die Auswahl geeigneter Texte für eine eigene Übersetzung,

c) die Besprechung eigener Übersetzungsproben,

d) die Anfertigung einer druckfertigen Übersetzung, die im Falle eines sehr guten Ergebnisses in der Kleinen Reihe der Mori-Ôgai-Gedenkstätte veröffentlicht werden kann.

 

3 Probetexte zur Auswahl eines längeren Übersetzungstexts

 

---- Der eigene Text soll nach diversen Kriterien ausgewählt werden, die von den TeilnehmerInnen selbst gewichtet und im Gespräch mit den anderen KommilitonInnen vertreten werden.
---- Die TeilnehmerInnen versenden im Abstand von jeweils einer Woche drei Textproben (je 1-2 Seiten des japanischen Originaltexts, per E-Mail), die von den TeilnehmerInnen bis zur dritten bis fünften Sitzung geprüft werden.
---- Die drei Textproben müssen jeweils drei verschiedenen der folgenden Gebiete / Genres entnommen sein: Comics, Drehbücher, Erzählliteratur, Lehrbuchtexte, Lieder, Lyrik, Philosophie, Presse, Sachbücher, technische Texte, wissenschaftliche Texte.
---- Die drei Textvorschläge müssen drei verschiedenen sprachlichen Epochen entstammen: z.B. ein Text der frühen Meiji-Zeit, ein Text der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, ein Text der zweiten Häfte desselben Jahrhunderts.
---- Die TeilnehmerInnen geben für die Auswahl jedes ihrer drei Texte in schriftlicher Form eine differenzierte sachliche Begründung, die sie zusammen mit einer ersten Übersetzungsprobe (Länge des Übersetzen Texts ca. eine halbe Seite) per E-Mail mitteilen.
---- Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen jeweils bis zum Montag (18 h), welcher der betreffenden Sitzung vorausgeht.
---- Die TeilnehmerInnen nehmen in der dritten bis fünften Sitzung zu den vorgelegten Begründungen und zur Übersetzungsprobe Stellung.
---- Bis zum Ende der fünften Sitzung muss die Auswahl aus den drei Texten getroffen sein.

 

Beispielhafte Übersetzungs-Rezensionen und Übersetzungstheoretische Abhandlungen

 

---- Die TeilnehmerInnen suchen in wissenschaftlichen Zeitschriften jeweils 1 Rezension einer Übersetzung bzw. einer das Japanische betreffenden Übersetzungstheoretischen Abhandlung, die sie im Vergleich für besonders gelungen halten. In Frage kommen insbesondere das Journal of Japanese Studies, Monumenta Nipponica: "echte" Rezensionen, keine inhaltlichen Vorstellungen.
---- Die Texte werden als pdf-Dateien verschickt.
---- In einem mündlichen Kurzreferat (10-20 Min.) hebt jeder diejenigen Punkte der Übersetzungskritik hervor, die im gewählten Beispiel besonders gut gelungen sind.
Die zeitliche Abfolge der Vorstellungen wird in der zweiten Sitzung festgelegt.

 

Besprechung

 

---- Die zu besprechenden Übersetzungsproben (1 1/2 bis 2 DIN-A-4-Seiten) werden bis zum Montag vor dem Termin verschickt.
---- Formalia nach POENIKE, Klaus; WODKE-REPPLINGER, Ilse: DUDEN. Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten? Systematische Materialsammlung Bücherbenutzung Manuskriptgestaltung, Wien, Zürich jeweils neueste Ausgabe.

 

Teilnahmevoraussetzungen

 

1. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 bis max. 12 KommilitonInnen begrenzt,

2. Die TeilnehmerInnen sollen in der Lage sein, japanische Texte mittlerer Schwierigkeit flüssig zu lesen.
3. Sofern ein benoteter Leistungsschein gewünscht wird: Abfassung einer schriftlichen Übersetzung von 15-18 DIN-A-4-Seiten bis zum Ende des Semesters.
4. Regelmäßige Teilnahme
5. Rechtzeitige Anmeldung: Bitte schicken Sie Ihr Formular (s. unten) an klaus.kracht(at)rz.hu-berlin.de.

 

1. Sitzung

 

Vorbesprechung

 

2. Sitzung

 

a) Dichtung: Textbeispiele
b) Elemente der Übersetzungskritik, beispielhafte Rezensionen von Überetzungen bzw. interessante Übersetzungstheoretische Abhandlungen;
c) Beispiele gelungener Übersetzungen in Kleiner Reihe usw.

 

3. Sitzung

 

a) Erzählliteratur: Textbeispiele
b) Elemente der Übersetzungskritik, beispielhafte Rezension von Übersetzungen bzw. interessante Übersetzungstheoretische Abhandlungen;
c) Besprechung des 1. Textvorschlags

 

4. Sitzung

 

a) Geistesgeschichte der Vormoderne: Textbeispiele
b) Elemente der Übersetzungskritik, beispielhafte Rezensionen von Übersetzung bzw. interessante Übersetzungstheoretische Abhandlungen;
c) Besprechung des 2. Textvorschlags

 

5. Sitzung

 

a) Moderne Philosophie: Textbeispiele
b) Elemente der Übersetzungskritik, beispielhafte Rezension von Übersetzung bzw. interessante Übersetzungstheoretische Abhandlungen (Kurzreferate);
c) Besprechung des 3. Textvorschlags

 

6. bis 12. Sitzung

 

a) Besprechung der von den Teilnehmer/inne/n übersetzten Texte
b) Ergänzende Fallbeispiele

 

Elemente der Übersetzungskritik

 

A. Allgemeine Voraussetzungen

1. Wichtigkeit des Texts
1.1 Bedeutung / Rang des Originals
1.2 Fachliche / sonstige Notwendigkeit einer Übersetzung
1.3 Erstmalige Übersetzung? (D, E, F, I, R, S)

2. Textausgabe

3. Festlegung & Kohärenz der Zielgruppe / Leser/innen
3.1 Identifizierung des Lesertyps / der Lesertypen des originalsprachlichen Ausgangstexts (z.B. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Wissenschaftler, Spezialisten desselben Fachgebiets)
3.2 Durch Übersetzer/in vorgenommene kohärente Festlegung des Lesertyps / der Lesertypen des Zieltexts (z.B. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Wissenschaftler, Spezialisten desselben Fachgebiets)

4. Funktionen
4.1 Identifizierung der Funktion/en des originalsprachlichen Ausgangstexts (z.B. Vermittlung einer Heilsbotschaft, Motivation, Kaufappell, Unterhaltung, Unterweisung, allgemeine Information)
4.2 Durch Übersetzer/in vorgenommene konsequente Festlegung der Funktionen des Zieltexts (z.B. Vermittlung einer Heilsbotschaft, Motivation, Kaufappell, Unterhaltung, Unterweisung, allgemeine Information)

5. Übersetzer/in: Motivation & spezifische Eignung

 

B. Sprachliche Form der Ãœbersetzung unabhängig vom Ausgangstext

1. Orthographie
2. Interpunktion
3. Grammatik
4. Stil

 

C. Wissenschaftliche Form

 

D. Äquivalenz-Analyse

 

1. Materien, Graphik, Optik
1.1 Schrifttype
1.2 Schriftgrösse
1.3 Schriftstil
1.4 Abbildungen
1.5 Satzspiegel
1.6 Strukturierung
1.7 Farben
1.8 Papier

2. Logik, Syntax
2.1 Logische Struktur
2.2 Satzgefüge

3. Grammatik
3.1 Person / Agens
3.2 Numerus
3.3 Genus
3.4 Tempus

4. Semantik
4.1 Allgemeines
4.2 Namen
4.3 Werktitel
4.4 Besondere Wörter / Ausdrücke / Begriffe / Termini, Symbole, Sprachbilder,
Assoziationsfelder

5. Stilistik
5.1 Ton
5.2 Rhythmus
5.3 Wortton / Akzent
5.4 Reim
5.5 Tonfolge / Satzmelodie
5.6 Zäsuren
5.7 Abschnitte / Paragraphen

 

E. Weiteres

 

1. Vorbemerkung / Einleitung, Nachbemerkung / Ausleitung
1.1 Hinweise auf vorliegende Übersetzungen desselben Texts
1.2 Darstellung des Autors
1.3 Hinführung zum Text (Entstehung, Rezeptionskontext usw.)

2. Sachliche Erläuterungen zum Text in Fussnoten / Endnoten
2.1 Sachliche Richtigkeitkeit
2.2 Verifikation von Zitaten & Bezugnahmen / Anspielungen
2.3 Angemessene Berücksichtigung des Standes der Wissenschaft (Literaturhinweise usw.)
2.4 Stil, Verständlichkeit für Nicht-Japanolog/inn/en
2.5 Wissenschaftliche Form

3. Begleitende Kommentierung des Text

 

Hinweise für die Erstellung einer druckfertigen Übersetzung 

 

1. Auf dem Typoskript werden Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse angegeben, damit Rückfragen möglich sind.

2. Das erste Korrekturexemplar wird in 14 Pkt-Schrift mit weitem Zeilenabstand (22 Pkt.) abgegeben. Auch Fussnoten weitzeilig formatieren.

3. Bitte eine Kopie des japanischen Textes beifügen (nicht verkleinerte Form). Auch Adresse des Verlages (japanisch) und Seitenzahlen des Originals angeben. Sofern die Übersetzungsarbeit für eine Veröffentlichung in Frage kommt, muss vom Japanzentrum die Frage des Copyrights geklärt werden.

4. Die Typoskripte durchlaufen folgende Stufen der Bearbeitung:
---- Prüfung der grundsätzlichen Eignung unter den Gesichtspunkten Qualität des Originals / Rezeption, Angemessenheit der Übersetzung & exemplarische Korrekturhinweise. Sofern für Veröffentlichung geeignet:
---- Verschiedene LeserInnen. Prüfung der Eignung unter den Gesichtspunkten Qualität des Originals / Rezeption, Deutsch (Orthographie, Interpunktion, Grammatik, Stilistik, Form) & Detailkorrektur. Sofern für Veröffentlichung geeignet:
---- Übersetzer/in. Einarbeiten der Korrekturen.
Anschliessend bitte Diskette mit der Textdatei abgeben (Word oder Nisus). Bild für Umschlag aussuchen. Kurze Einführung zum Text (1 Seite bis 1 1/2 Seiten) und Vorstellung des Übersetzers mit Adresse (5-10 Zeilen). Wenn eine bearbeitete Fassung vorgelegt wird, ist unbedingt die ältere Fassung mit den Korrekturen der bisherigen Leser/innen mit einzureichen.

5. Gestaltung des Textes
---- Papierformat: DIN A4.
---- Seitenränder: oben: 3,5 cm, unten: 3 cm, links und rechts je 3 cm. Kopfzeile: 1,25 cm, Fusszeile: 1,8 cm.
---- Bei Comics bitte darauf achten, dass der Seitenrand links und rechts mindestens 1,5 cm beträgt.
---- Absatz: Zeilenabstand bei Word mindestens 18 pt oder 1,5 zeilig, bei Nisus 23. Taiyaku: Blocksatz. Einschub der 1. Zeile jedes Absatzes. Drehbuch: Linksbündig.
---- Schrift: Times oder Times New Roman, Größe 14.
---- Seitenzahlen: Fusszeile, zentriert. Größe 13.
---- Fussnote: Zeilenabstand einfach. Linksbündig. Schrift Größee 10.
---- Text bzw. Inhaltsverzeichnis beginnt mit Seite 2, letzte numerierte ist Seite "Zum Üebersetzer". Taiyaku: links japanisch, rechts deutsch.
---- Damit die Druckerei die Hefte klammern kann, darf der Umfang eines Heftes (einschließlich Werbung) maximal 72 Seiten betragen.
---- Für Titelseite und Seite 1 gibt es ein einheitliches Format. Die Titelei entwirft die Redaktion.
---- Im Regelfall sollen Fußnoten statt Glossar verwendet werden. Ob ein Vor- oder ein Nachwort geeigneter ist, muß im Einzelfall mit der Redaktion abgesprochen werden.
---- Seitenränder: oben: 3,5 cm, unten: 3 cm, links und rechts je 3 cm. Kopfzeile: 1,25 cm, Fusszeile: 1,8 cm.
---- Bei Comics bitte darauf achten, dass der Seitenrand links und rechts mindestens 1,5 cm beträgt.
---- Absatz: Zeilenabstand bei Word mindestens 18 pt oder 1,5 zeilig, bei Nisus 23. Taiyaku: Blocksatz. Einschub der 1. Zeile jedes Absatzes. Drehbuch: Linksbündig.
---- Schrift: Times oder Times New Roman, Größe 14.
---- Seitenzahlen: Fußzeile, zentriert. Größe 13.
---- Fussnote: Zeilenabstand einfach. Linksbündig. Schrift Größe 10.
---- Text bzw. Inhaltsverzeichnis beginnt mit Seite 2, letzte numerierte ist Seite "Zum Übersetzer". Taiyaku: links japanisch, rechts deutsch.
---- Damit die Druckerei die Hefte klammern kann, darf der Umfang eines Heftes (einschliesslich Werbung) maximal 72 Seiten betragen.
---- Für Titelseite und Seite 1 gibt es ein einheitliches Format. Die Titelei entwirft die Redaktion.
---- Im Regelfall sollen Fssnoten statt Glossar verwendet werden. Ob ein Vor- oder ein Nachwort geeigneter ist, muss im Einzelfall mit der Redaktion abgesprochen werden.
---- Papierformat: DIN A4.

---- Seitenränder: oben: 3,5 cm, unten: 3 cm, links und rechts je 3 cm. Kopfzeile: 1,25 cm, Fusszeile: 1,8 cm.
---- Bei Comics bitte darauf achten, dass der Seitenrand links und rechts mindestens 1,5 cm beträgt.
---- Absatz: Zeilenabstand bei Word mindestens 18 pt oder 1,5 zeilig, bei Nisus 23. Taiyaku: Blocksatz. Einschub der 1. Zeile jedes Absatzes. Drehbuch: Linksbündig.
---- Schrift: Times oder Times New Roman, Größe 14.
---- Seitenzahlen: Fusszeile, zentriert. Größe 13.
---- Fussnote: Zeilenabstand einfach. Linksbündig. Schrift Größe 10.
---- Text bzw. Inhaltsverzeichnis beginnt mit Seite 2, letzte numerierte ist Seite "Zum Übersetzer". Taiyaku: links japanisch, rechts deutsch.
---- Damit die Druckerei die Hefte klammern kann, darf der Umfang eines Heftes (einschliesslich Werbung) maximal 60 Seiten betragen.
---- Für Titelseite und Seite 1 gibt es ein einheitliches Format. Die Titelei entwirft die Redaktion.
---- Im Regelfall sollen Fussnoten statt Glossar verwendet werden. Ob ein Vor- oder ein Nachwort geeigneter ist, muss im Einzelfall mit der Redaktion abgesprochen werden.

6. Wiedervorlage
---- Tutor/in: Prüfung nach den im ersten Durchgang genannten Gesichtspunkten.
---- Übersetzer/in: Verbesserung, letzte Durchsicht der Druckvorlage und Montieren des jap.Texts.
---- Tutor/in: letzte Sichtung.
---- letzte Sichtung, Korrekturen, Imprimatur.

7. Technische Hilfen werden durch Tutor/in gegeben (bei Abwesenheit durch Frau Greiner-Petter).

8. Hinsichtlich des Satzspiegels bitte bei Drehbüchern an Heft 9 ("Vierundzwanzig Augen") orientieren, bei literarischen Texten an Heft 6 ("Die Spiegelhölle").

9. Comics können nur in Ausnahmefällen bei technisch sauberen Vorlagen angenommen werden (A4, bitte Ränder beachten).

10. Die Druckvorlage muss auf einseitig beschriebenen DIN-A4-Seiten eingereicht werden, die dann in der Druckerei auf 50% verkleinert werden.

11. Übersetzer/innen erhalten kostenlos 15 Exemplare eines in der Kleinen Reihe gedruckten Hefts. Weitere können gegen Übernahme der Entstehungskosten erworben werden.

12. Die Hefte gehen an die für das Fach Japanologie wichtigen Einrichtungen (Bibliotheken, Forschungsinstitute usw.) des In- und Auslands sowie die Deutsche Bibliothek in Frankfurt/Main und die Deutsche Bücherei in Leipzig.

13. Alle Hefte der "Kleinen Reihe" sind unter der ISSN 1435-0351 registriert.
14. Probehefte der "Kleinen Reihe" finden sich in Raum 403 (Regal rechts neben dem Eingang, oberstes Brett).
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Klaus Kracht

Seminar für Ostasienstudien / Japanstudien am

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