1948/8/17 in Dinslaken (Rheinland) geboren als zweiter Sohn von Ingrid Kracht, geb. Reese (1923-2004), und Karl-Richard Kracht (1920-1960). Sohn Thorsten Nicolas Kracht (geb. 1969). Seit 1988 verheiratet mit Katsumi Tateno-Kracht (geb. 1951).

      1955-59, 1959-67 Besuch der Evangelischen Volksschule an der Bruchstraße und des Staatlichen Gymnasiums in Mülheim an der Ruhr.

      1967-73 Studium der Sprache, Geschichte und Geistesgeschichte Japans (Horst Hammitzsch), Sprache und Literatur Chinas (Alfred Hoffmann), der Politischen Wissenschaft (Peter Weber-Schäfer), Philosophie, Geschichte u.a. an der Ruhr-Universität Bochum. 1973 Promotion zum Dr. phil. ebenda mit einer Dissertation über das politische Denken der Späten Mito-Schule.

      1973-83 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Ostasienwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum, Sektion Geschichte und Geistesgeschichte Japans (Horst Hammitzsch, Hans-Adalbert Dettmer). 1977 Stipendiat der Japan Foundation, Philosophische Fakultät der Staatlichen Universität Tokyo. 1979 Stipendiat der Japan Foundation. 1982 Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum; Privatdozent ebenda, Venia für Geschichte und Geistesgeschichte Japans.

      September 1983 Bis zum Abschluss der Berufungsverhandlungen Vertretung der japanologischen Professur am Seminar für Ostasiatische Philologie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. März 1984 zum Ordinarius für Japanologie an der Universität Tübingen ernannt. 1985-1995/09/30 Direktor des neu gegründeten Seminars für Japanologie in Tübingen. 1995/10/1-2013/09/30 Direktor des Instituts für Japanologie der Humboldt-Universität zu Berlin (heute Teil des Seminars für Ostasienstudien der Humboldt-Universität), Leiter der Mori-Ôgai-Gedenkstätte, Geschäftsführer der Stiftung "Mori-Ôgai-Gedenkfonds”. Seit WS 2013/14 Emeritus, Forschung & Lehre am Seminar für Ostasienstudien der Humboldt-Universität.

      Rufe   1983 Professur für “Japanische Philologie” der Universität Tübingen, Nachfolge Roland Schneider. 1983 Professur für Japanologie (Schwerpunkt “Kultur & Gesellschaft”) der Universität Hamburg, Nachfolge Günter Wenck. 1984 Ruf auf den neu gegründeten Lehrstuhl für “Japanologie” der Universität Tübingen. 1992 Lehrstuhl für “Geschichte und Geistesgeschichte Japans” der Ruhr-Universität Bochum, Nachfolge Hans Adalbert Dettmer. 1994 Lehrstuhl für “Sprache & Literatur Japans” der Humboldt-Universität zu Berlin, Nachfolge Jürgen Berndt; Umbenennung der Professur in "Sprache und Kultur Japans”.

      Institutsgründungen   1985 Seminar für Japanologie der Universität Tübingen, heute Asien-Orient-Institut, Abteilung für Japanologie. 1989 Japan-Kolleg der Universität Tübingen, Einrichtung für Absolventen aller Fakutäten (bis 1993). 1993 Zentrum für japanische Sprache der Universität Tübingen an der Dôshisha-Universität, heute Zentrum für Japanstudien der Universität Tübingen in Kyoto. 1995 Zentrum für Sprache und Kultur Japans der Humboldt-Universität zu Berlin, seit 2014 Seminar für Ostasienstudien der Humboldt-Universität zu Berlin / Japanologie und Mori-Ôgai-Gedenkstätte.

      Gastprofessuren, Einladungen   1988-89, 1991 Visiting Research Fellow, Staatliche Universität Tokyo, Institut für Sozialforschung. 1990 Visiting Research Fellow, Ritsumeikan-Universität, Kyoto, Philosophische Fakultät. 1993-94 Gastprofessor an der Staatlichen Universität Kyoto, Institut für Humanwissenschaften. 1996, 1998 Visiting Research Fellow, Staatliche Universität Kyoto, Institut für Humanwissenschaften. 1998-99 Gastprofessor, International Research Center for Japanese Studies (Nichibunken) in Kyoto. 2000 ff Visiting Research Fellow, International Research Center for Japanese Studies (Nichibunken) in Kyoto.

Klaus Kracht

Seminar für Ostasienstudien / Japanstudien am

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